Warum Physiotherapie?

Ziel der Physiotherapie ist es, die Gesundheit Ihres Vierbeiners langfristig zu festigen und erhalten. Anders als beim Menschen ist der Hund nicht in der Lage, über seine Beschwerden zu sprechen und sie somit bekannt zu geben. Die meisten Patienten kommen erst zur Behandlung, wenn die Beschwerden eindeutig zu erkennen sind.

Über eine lange Zeit hinweg ist der Körper in der Lage, Fehlstellungen und Dysfunktionen zu kompensieren und kann mit wenig oder gar keinen sichtbaren Beschwerden umgehen, so dass Schmerzen beim Laufen vollkommen ignoriert werden können.

Generell können folgende Auffälligkeiten bereits Anzeichen für Schmerzen oder Erkrankungen sein:

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinsetzen
  • Probleme beim Treppensteigen (auch wenn runter gehen problemlos klappt)
  • Verweigern oder vermeiden von Sprüngen, z.B. ins Auto
  • Verändertes Sitzen (einseitig auf einer Gesäßseite, ggf. wird ein Bein gerade weg gestreckt)
  • Hinken, Humpeln, wenn auch nicht regelmäßig
  • Entlasten einer Pfote, Anlaufschmerzen
  • Asymmetrischer, „unrunder“ Gang
  • Passgang bei angemessener Geschwindigkeit
  • Schütteln fällt schwer, Hund verliert das Gleichgewicht
  • Aufgewölbter Rücken, Buckel oder Hohlkreuz, seitliche Krümmung
  • Häufiges Knabbern an einer bestimmten Körperstelle
  • Stark abgelaufene Krallen an nur einer Pfote
  • Uvm.

Der rechtzeitige Einsatz von Physiotherapie kann helfen, die Mobilität und Lebensqualität Ihres Vierbeiners dauerhaft zu verbessern und erhalten.